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Normale Geburt

Normale Geburt

Was ist eine natürliche Geburt?

Eine natürliche Geburt ist ein physiologischer Geburtsprozess, bei dem das Baby ohne chirurgischen Eingriff auf vaginalem Weg zur Welt kommt. Sie findet zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche statt, meist um die 40. Woche [1]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert eine normale Geburt als eine vaginale Geburt, die bei einer risikoarmen Schwangerschaft spontan beginnt, fortschreitet und abgeschlossen wird, wobei sich Mutter und Baby in gutem Zustand befinden [2].

Eine natürliche Geburt erfolgt durch die Öffnung des Gebärmutterhalses infolge der Wehen und den Durchtritt des Babys durch den Geburtskanal. Aus physiologischer Sicht wird empfohlen, dass sie für die werdende Mutter mit möglichst wenigen Eingriffen stattfindet. Wenn die Körperstruktur der Mutter für eine natürliche Geburt nicht geeignet ist, werden andere Geburtsmethoden bewertet.

Wie wird eine natürliche Geburt durchgeführt?

Eine natürliche Geburt verläuft in drei Phasen. In der ersten Phase beginnen regelmäßige Wehen und dauern an, bis der Gebärmutterhals vollständig eröffnet ist (9-10 cm); bei Erstgeburten kann dieser Prozess durchschnittlich 12-20 Stunden dauern [3]. Während dieses Prozesses werden die Wehen der Mutter und die Herztöne des Babys überwacht.

In der zweiten Phase erfolgt der Durchtritt des Babys durch den Geburtskanal. In der dritten und letzten Phase wird die Geburt der Plazenta abgeschlossen; diese Phase dauert in der Regel 5-30 Minuten. ACOG betont, dass jede Phase unter sorgfältiger Beobachtung geführt werden sollte [3].

Sie können sich außerdem über die Methoden Vaginale Geburt nach Kaiserschnitt und Wassergeburt informieren.

Wann findet eine natürliche Geburt statt?

Die Geburt findet typischerweise zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche statt; der errechnete Geburtstermin liegt in der 40. Woche. Der genaue Beginn der Geburt kann im Voraus nicht vollständig bestimmt werden; sie beginnt auf natürliche Weise, wenn der Körper der werdenden Mutter bereit ist [2].

Wenn die Schwangerschaft die 42. Woche überschreitet, können Ärzte medizinische Maßnahmen zur Einleitung der Geburt ergreifen, da dies sowohl für die Mutter als auch für das Baby ein Risiko darstellen kann. Der Blasensprung (Riss der Fruchtblase) und die Öffnung des Gebärmutterhalses sind die wichtigsten Anzeichen dafür, dass die Geburt begonnen hat.

Welche Anzeichen gibt es für eine natürliche Geburt?

Die wichtigsten Anzeichen dafür, dass die Geburt näher rückt, sind:

  • Regelmäßige Wehen: Wehen, die im unteren Rücken beginnen und sich in den Unterbauch ausbreiten, dabei zunehmend häufiger und stärker werden. Jede Wehe dauert in der Regel 20-70 Sekunden.
  • Blasensprung: Austritt von Flüssigkeit aus der Vagina durch den Riss der Fruchtblase; dies kann plötzlich oder in Form eines langsamen Auslaufens geschehen. In diesem Fall sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden.
  • Abgang des Schleimpfropfs: Rosa oder bräunlicher vaginaler Ausfluss durch den Abgang des Schleimpfropfs, der den Gebärmutterhals verschließt.
  • Schmerzen im unteren Rücken und in der Leistengegend: Anhaltende Schmerzen, die Menstruationsschmerzen ähneln und sich mit den Wehen verstärken.
  • Öffnung des Gebärmutterhalses: Bei der ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, dass der Gebärmutterhals beginnt, sich zu erweitern und zu verkürzen.

Welche Vorteile hat eine natürliche Geburt?

Eine natürliche Geburt bietet wichtige Vorteile für die Gesundheit von Mutter und Baby. Die WHO erklärt, dass die Vorteile einer normalen Geburt für Mutter und Baby unterstützt und unnötige medizinische Eingriffe vermieden werden sollten [2].

  • Der Erholungsprozess nach der Geburt ist in der Regel schneller; die Mutter kann innerhalb weniger Tage in ihren Alltag zurückkehren.
  • Beim Durchtritt durch den Geburtskanal erhält das Baby Druck, der die Lungenentwicklung unterstützt; dies erleichtert den ersten Atemzug.
  • Das Baby kann durch den Kontakt mit nützlichen Bakterien im Geburtskanal sein Immunsystem stärken.
  • Die Mutter wird durch ihre aktive Teilnahme am Geburtsprozess psychisch gestärkt; dies wirkt sich positiv auf die Mutter-Kind-Bindung aus.
  • Im Vergleich zum Kaiserschnitt sind das Komplikationsrisiko und die Dauer des Krankenhausaufenthalts in der Regel geringer [1].

Wie lange dauert eine natürliche Geburt?

Die Dauer einer natürlichen Geburt ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Eröffnungsphase, die längste Phase der Geburt, kann bei Erstgeburten 12-20 Stunden und bei weiteren Geburten 6-12 Stunden dauern. Die aktive Phase, in der das Baby durch den Geburtskanal tritt, kann bei Erstgeburten 1-2 Stunden dauern und bei weiteren Geburten kürzer sein. Die Geburt der Plazenta ist in der Regel innerhalb von 5-30 Minuten abgeschlossen [3].

Wer kann keine natürliche Geburt haben?

In manchen Fällen kann anstelle einer natürlichen Geburt ein Kaiserschnitt bevorzugt werden oder erforderlich sein. ACOG gibt an, dass die folgenden Situationen bei der Entscheidung für einen Kaiserschnitt bewertet werden sollten [3]:

  • Die Beckenstruktur der Mutter ist für den Durchtritt des Babys nicht geeignet
  • Das Baby befindet sich in Beckenendlage oder Querlage
  • Das Baby ist sehr groß (Makrosomie)
  • Präeklampsie oder schwere Schwangerschaftskomplikationen
  • Plazentaprobleme wie Placenta praevia oder Plazentaablösung
  • Vorliegen von Anzeichen fetalen Stresses

Worauf sollte nach einer natürlichen Geburt geachtet werden?

Nach einer natürlichen Geburt sollten einige wichtige Punkte beachtet werden, um die Erholung der Mutter zu unterstützen:

  • Ausreichende Ruhe und Schlaf sollten gewährleistet werden.
  • Auf eine ballaststoffreiche, ausgewogene Ernährung und ausreich

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